Elternbrief
(vom 24.05.2020)
 
Sehr geehrte Eltern, liebe Allegroaner!
 
Sehr geehrte Eltern, liebe Allegroaner,
 
nach und nach beginnt das öffentliche Leben vorsichtig, nämlich mit dem erforderlichen Abstand und strengen Auflagen, wieder an Fahrt zu gewinnen.
 
Einrichtungen wie die unsrige haben es aber immer noch sehr schwer. Dennoch kommt Bewegung in die Sache und wir konnten an einigen, noch wenigen Standorten den Präsenzunterricht wieder aufnehmen, weitere werden in dieser und nächster Woche folgen.
 
Inzwischen haben sich offensichtlich die Entscheidungshoheiten auf die einzelnen Stadtbezirke in Berlin und die Kommunen im Land Brandenburg aufgegliedert, so dass jeder bzw. jede separat entscheidet, ob Außenanbieter Schulräume benutzen dürfen oder nicht. Daher haben wir aktuell eine Zweiteilung zwischen Schulen, wo unser Unterricht unter entsprechenden Auflagen wieder möglich ist und wird und parallel dazu die Fortsetzung des Unterrichts über Telekommunikation. Das ist für unsere Mitarbeiter*innen eine große Herausforderung hier zweigleisig zu agieren. Hinzu kommen die Schüler*innen, die aus Vorsichtsgründen weiterhin aus der Ferne unterrichtet werden möchten, obwohl sie am Präsenzunterricht teilnehmen könnten, wofür wir Verständnis zeigen und uns zusätzlich darauf eingestellt haben.
 
Wir verhandeln intensiv weiter und hoffen sehr, dass auch die restlichen Schulen demnächst Ihre Räume für uns wieder öffnen werden. Hier sind wir aber noch immer abhängig von der Bewilligung durch die konkreten Schulträger.
 
Auf zusätzliche Hausaufgaben, die bisher stets auf unserer Homepage neu eingestellt worden sind, werden wir fernerhin verzichten.
Grund dafür ist im Wesentlichen die Information aus den Gesprächen mit unseren Schüler*innen, dass von Seiten der Schulen überproportinal viel Hausaufgaben zu erledigen sind, und wir wollen hier nicht zusätzliche Belastungen schaffen und dafür sorgen, dass genug Freiraum für die Arbeit am Instrument bleibt.
 
So hoffen wir weiterhin, dass sich die Pandemie rückläufig entwickelt und die Lockerungen im Alltag zu keinen Rückschlägen führen werden, so dass wir mit jedem Tag der Normalität ein Stückchen näher kommen.
 
Dabei ist weiterhin für jeden von uns Verständnis, Zuversicht, Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme unverzichtbar und Voraussetzung für die Bewältigung dieser ungewöhnlichen und belastenden Zeit.
 
Wir sind sehr glücklich, das Sie offensichtlich nach diesen Prämissen streben und leben, wofür wir Ihnen sehr dankbar sind.
 
Bleiben Sie uns gewogen und behalten sie Ihren Optimismus und Lebensfreude, die wir hoffentlich in näherer Zukunft bei einem Konzert gemeinsam wieder werden teilen können!
 
Frank-Henry Gaebelein als Schulleiter und das gesamte Team von aLleGro e.V.

 
 
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