zur letzten Seite
Meine Kinderstube - Seite 1
zur Seite 2

 
Eigentlich gibt es über meine Kinderstube nicht viel zu erzählen. Ich bin für meine Herrschaft (Frauchen und Herrchen) so etwas, wie ein Einzelkind:   Gut behütet, aber oft allein.
 
... Nein, so ganz völlig allein bin ich natürlich nicht. Irgendein Zweibeiner ist immer in der Nähe. Aber wenn ich mit ihnen spielen will, hat jeder von den Zweibeinern sehr oft etwas anderes "Wichtiges" zu tun.
 
 
Deshalb freue ich mich immer schon riesig darauf, Gassi zu gehen. ... Nee!, nicht nur deshalb, weil ich dann auch "müssen" darf. Es gibt bei solchen Spaziergängen immer viel Interessantes zu sehen und zu schnuppern:
 
 
Außerdem hat mein Herrchen auf diesen Spaziergängen oft kleine Leckerli dabei und die bekomme ich immer, wenn ich etwas richtig gemacht habe. Manchmal tu ich so, als wenn ich nicht wüßte, was er will. Wenn ich es später dann doch mache, freut er sich und ich bekomme ein besonders schmackhaftes Leckerli. - Und ich freue mich, dass es mal wieder so schön geklappt hat.
 
 
Und wie ich schon sagte, nutze ich diese für mich herrliche Zeit natürlich auch für meine kleineren und größeren "Geschäfte".
Früher, als ich noch ganz klein war, kam es einfach über mich - und dann hatte ich die "Bescherung". Geschimpft haben meine Herrschaften aber trotzdem nicht - hätte ihnen ja auch nichts genützt. Sie haben mir ein altes, teilweise zusammengelegtes Bettlaken hingelegt, auf welches ich mich garade noch retten konnte, bevor ...
 
Das alles ist lange her. Heute nutze ich für solche "Geschäfte" meine Spaziergänge. Aber, das muß ich Dir sagen: Etwas ist hierbei irgendwie komisch. Wenn ich so beim Gassi gehen den Straßenrand nach Interessantem absuche, finde ich nicht selten auch kleinere oder größere Häufchen. Ich weiß dann immer so ungefähr, wie groß der Vierbeiner war, der vor mir hier gewesen ist. Ich selbst aber darf solche "Nachrichten" nicht hinterlassen.
 
 
Jedesmal kommen meine Zweibeiner mit so einer Plastetüte und sammeln meine Hinterlassenschaft wieder auf. Selbst im Wald bedecken sie es mit etwas Waldboden und treten sogar noch darauf. Sie meinen, dass auch die Spaziergänger im Wald nicht erfreut sein würden, wenn sie in so ein Häufchen treten - und es sein irgendetwas mit "asso" (ich habe das Wort nicht ganz verstanden), wenn solche Häufchen liegen blieben. Und das würde dem Ansehen und der Akzeptanz von uns Hunden bei den Zweibeinern schaden. Dabei vergessen sie aber, dass durch dieses Einsammeln anschließend keiner mehr erfahren kann, dass ich hier gewesen bin. Und dabei müßten die Zweibeiner ja wissen, dass wir Zwergpudel nicht, wie sie, in die Parkbank ritzen können: "Ich, der Timmy war hier"
 
Aber lassen wir das!
 


zur letzten Seite
( Home )
zur Seite 2